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Der Weg zum/zur Tierkommunikator/in, wie ich ihn bei Penelope durchlaufen habe und nun nach sorgsamer Ausbildung von ihr selbst anbiete für diejenigen, die sich aufrichtig dazu berufen fühlen. Der Aufbaukurs 2 bereitet auf die professionelle Einzelarbeit vor. Aber auch, wenn das Ziel nicht ist, beruflich als Tierkommunikatorin zu arbeiten, stärkt der AK 2 die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten - mehr dazu untenstehend in dem Artikel von Penelope.
Aufbaukurs 2 auf dem Jakelhof - ein guter Ort, um künftige Kolleginnen auszubilden ...
Die Grundlagen legt ein 1 1/2 - 2tägiger Basiskurs (je nach Teilnehmerzahl). Hier wird ein erstes Hineinfühlen ermöglicht, durch Einzel-, Partner- und Gruppenübungen. Bis zum Aufbaukurs 1 ist weiteres Üben nötig, um Erfahrungen zu sammeln. Die Sicherheit, differenzieren zu können zwischen eigenen Projizierungen und den Informationen der Tiere erfordert Praxis mit unterschiedlichen Tieren in unterschiedlichen Situationen.
Im Aufbaukurs 1 werden die erlernten "Techniken" vertieft. Ein noch weitgehenderes Öffnen für die Hilfestellung, die die Tiere uns geben möchten, um frei und offen mit ihnen kommunizieren zu können. In schamanischen Reisen finden wir zu unserem Krafttier, das uns zur Seite steht und uns u.a. bei der telepathischen Kommunikation mit Tieren Klarheit vermittelt, aber auch hilfreich in vielen anderen Bereichen des Lebens ist. Diese Unterstützung finden wir auch in der Natur mit all ihren Lebewesen, ein weiteres Thema des Aufbaukurses 1.
Zwischen Aufbaukurs 1 und Aufbaukurs 2 (der auf die professionelle Einzelarbeit vorbereitet) wird weitere Praxis und Übung von mindestens einem halben Jahr vorausgesetzt. Dies kann in Übungsgruppen geschehen, oder in Einzelkontakten mit Tieren, wobei ich gerne in beiden Fällen zur Unterstützung zur Verfügung stehe. Ein Wiederholen des Aufbaukurses 1 zu Übungszwecken und für die weitere Entwicklung kann ebenfalls empfehlenswert sein sowie Fortbildung in Schamanismus, Heil- und Therapiemethoden etc.
Für den Aufbaukurs 2 werden - neben anderen Voraussetzungen wie z.B. die Bereitschaft, sich eventueller eigener Blockaden bewusst zu werden; - 5 Fallstudien eingereicht, mit Schilderung der einzelnen Fälle zu Beginn des Kontaktes mit den Tieren, wie die Sichtweise der Tiere verstanden und für ihre Menschen "übersetzt" wurde sowie dem Resultat der Kommunikation.
Der Aufbaukurs 2 selbst beinhaltet tiefgehende Übungen (dazu untenstehend ein Artikel von Penelope) für die eigene Entwicklung als auch Beratung für den einfühlsamen Umgang mit den Menschen, die sich an Tierkommunikator/innen mit der Bitte um Hilfe wenden. Ebenso wie die Anwendung beratender Fähigkeiten und Problemlösungen zum Besten aller Beteiligten, Überprüfen der eigenen Fähigkeiten als Tierkommunikator/in, das Handeln in schwierigen Situationen wie vermisste Tiere, Altern und Sterben, Konflikte der Tiere mit Menschen oder mit anderen Tieren, das Verinnerlichen des Ethik-Codes, die Förderung der Zusammenarbeit mit Tierärzt/innen bzw. Tierheilpraktiker/innen.
Inwieweit nach Abschluss des Aufbaukurses 2 ein professionelles Arbeiten möglich ist, ist natürlich individuell sehr verschieden. Ich selbst habe danach noch weiterhin sehr viel an meiner Praxis gearbeitet und mich als "Auszubildende" empfunden, mit sehr viel Freude an meiner Tätigkeit und an den Erfahrungen, die ich sammeln durfte.
Kosten Aufbaukurs 2: 840 Euro + evtl. Raummiete und Übernachtungskosten
Eine Veröffentlichung von Penelope zu den Präsenz-Übungen, die wesentlicher Bestandteil des AK 2 sind:
Auszug aus Species Link, Ausgabe 66, April-Juni 2007
Autor: Penelope Smith
Übersetzt von Marion Henrich
Präsenz üben bzw. präsent sein
Während meiner Ausbildung als Kommunikatorin übten wir viele Stunden lang mit einer anderen Person Präsenz, indem wir uns ihr gegenüber setzten und ansonsten nichts taten. Dies war die grundlegende Vorbereitung darauf, ihr zuzuhören und sie als Kommunikator zu verstehen. Präsent sein bedeutet, nicht an andere Dinge zu denken, sich nicht mental oder körperlich ablenken zu lassen, nicht emotional zu reagieren bzw. nicht irgendetwas anderes zu tun. Wenn wir abgelenkt wurden, liessen wir die Ablenkung durch uns hindurchfließen und brachten uns wieder dazu, lediglich die andere Person anzuschauen, zentriert und geerdet im Hier und Jetzt zu sein.
Durch diese Übung nahmen wir uns selbst besser wahr und erfassten Klienten in ihrer Ganzheit, entwickelten Mitgefühl für ihre Probleme und ihr Wesen. Manchmal entstanden Gefühle der Einheit mit der anderen Person und dem gesamten Universum, begleitet von umfassender liebevoller Akzeptanz, Frieden und einem Gefühl, dass alles gut ist.
Dann setzten wir die Übung fort, indem unser Partner als Coach fungierte, der versuchte, uns von unserem Zustand ruhiger Präsenz abzulenken. Aufgabe des Coachs war es, wunde Punkte, so genannte "Knöpfe" (d.h. Themen oder Verhaltensweisen, die emotionale Reaktionen auslösen) herauszufinden und zu drücken, wobei der Schwierigkeitsgrad nach und nach erhöht wurde, bis wir nicht mehr herausfielen, sondern in der Lage waren, in ruhiger Präsenz zu bleiben und ohne Urteil und Reaktion zuzuhören.
Diese Übung erhöht unsere Fähigkeit, sowohl beruflich wie privat, für eine andere Person, ein Tier oder eine Situation da zu sein, unabhängig davon, was sie gerade vorbringen oder durchleben. An Stelle von Vermeiden, Abstreiten oder Schützen, waren wir in der Lage, einen Raum der Präsenz zu schaffen, für uns selbst und für andere.
Im Zustand der Präsenz kann man fühlen und erfahren (und nicht nur darüber nachdenken), dass alles in Ordnung und nichts anderes als ein Spiel von Energien ist. Angst, Freude, Kummer oder Ärger sind lediglich Energie um uns herum oder in uns. Wir erleben uns als geistige sowie physische Wesen, die von Energie umgeben und durchdrungen sind. Energie ist nicht etwas von uns Getrenntes, das wir bekämpfen müssen. Wir können in ihr treiben wie im Meer, sie kann durch uns hindurchfließen, ohne Schaden anzurichten und wir können das Meer sein.
Ich habe Konsultationen mit Menschen und Tieren durchgeführt, wo es großen Lärm und viel Ablenkung gab, wie zum Beispiel in einem Straßenbahndepot und kein Teilnehmer an dem vom Berater (mir) geführten Präsenzzirkel ließ sich ablenken. Ich hatte schon oft das Gefühl, dass ein Erdbeben oder ein Flugzeugabsturz in unserer Nähe stattfinden könnte und wir trotzdem in der Lage wären, mit dem fortzufahren, was wir gerade taten. Während ich Kurse im Freien hielt, erlebte ich, wie eine Kuh sich in einem Zaun verfing und wie ein am Kurs teilnehmender Hund seinen Körper verließ. Indem wir diese fokussierte Präsenz aufrechterhielten, die alle unsere emotionalen Reaktionen einschloss, waren wir in der Lage, ruhig und ohne Panik mitfühlend und angemessen zu handeln.
Präsent zu sein, versetzt uns in die Lage, klar und ruhig zu denken und zu handeln, wenn erforderlich oder mit Mitgefühl, Würde und Liebe einfach nur zu erleben und zu fühlen, was geschieht. Präsent zu sein, ist eine natürliche, stärkende, transformierende Erfahrung, die uns zu dem Zentrum dessen führt, was wir als Wesen in unserer Ganzheit sind. Indem wir dies in unsere Arbeit einbringen, wird bei anderen, ihre ureigene Heilenergie und zentrierte Präsenz zur Verbesserung ihrer Situation angeregt. Präsent zu sein, trägt bei uns und unseren Klienten zur Klärung bei und fördert persönliches Wachstum, Heilung und die Lösung von Problemen.
Präsent zu sein, ist für mich die Grundlage dafür, telepathische Botschaften akkurat zu empfangen, ohne unsere Ablenkungen, Projektionen, persönliche Themen und Gedanken, die stören und sich mit den Botschaften von Menschen und Tieren vermischen können. Mit jedem Kurs kommen wir zu einer höheren Stufe dieser Praxis.
Wenn wir für andere auf professioneller Ebene bewusst mit Präsenz arbeiten, können Probleme mitfühlend gelöst werden, ohne dass etwas hängen bleibt oder eine negative Wirkung entsteht, es kommt zu einer rundum positiven Seinsentwicklung. Wenn wir wirklich präsent sind, gibt es nichts, wovor wir uns schützen müssten. Wenn in einer Konsultation persönliche Themen hochkommen, gelingt es allein durch das Präsent-Sein in dieser Beratung, diese Themen aufzulösen oder sie beiseite zu stellen. Falls erforderlich, können wir die benötigte Selbsthilfe oder Therapie für unsere ungelösten Themen dann später zu einem uns passenden Zeitpunkt erhalten.
Wunder können geschehen, wenn wir auf hohem Niveau präsent und fähig sind, zu sein anstatt zu reagieren.
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